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Interkulturelle Bildung - Vorbereitungsklassen

Die besondere Bedeutung der Sprachkompetenz für den Erfolg in Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft ist unbestritten. Deshalb ist es allen Schularten ein zentrales Anliegen, dass Kinder und Jugendliche die Standardsprache erlernen und sich in dieser verständigen können. Dies erfordert differenzierende Maßnahmen unter der Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit der Kinder und Jugendlichen in ihrer aktuellen Lebens- und Lernwirklichkeit. [1]

Die Verwaltungsvorschrift zur Sprachförderung "Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf an allgemein bildenden und beruflichen Schulen" vom 1. August 2008 ermöglicht die Einrichtung von Vorbereitungsklassen und -kursen für Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf.
 
Die sogenannten klassischen Vorbereitungsklassen besuchen SchülerInnen aus aller Welt, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind und noch keine oder geringe Deutschkenntnisse besitzen. Der Besuch soll den SchülerInnen ermöglichen, die Grundstrukturen der deutschen Sprache zu erlernen, um die Unterrichts- und Alltagssprache verstehen und sprechen und zu einem späteren Zeitpunkt in eine Regelklasse wechseln zu können.
 
Die sogenannten integrierten Vorbereitungsklassen besuchen SchülerInnen mit Migrationshintergrund oder deutschem Pass, die Sprachförderbedarf haben.
Vor der Aufnahme in die integrierte Vorbereitungsklasse wird eine Sprachstandserhebung durchgeführt. Zur Feststellung des Sprachförderbedarfs werden von der Schule hierfür Sprachstandsfeststellungsverfahren eingesetzt, die die Stolpersteine der deutschen Sprache sowie allgemeine Beurteilungsbereiche wie Hörverständnis, Sprechfertigkeit, Leseverständnis, Lesetechnik und Schreiben umfassen. Dies gewährleistet eine gezielte, individuelle Förderung sowohl für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, als auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Sprachförderbedarf.
 
Die Vermittlung der deutschen Sprache schließt alle am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten aller Klassen (sowie aller Schularten) ein. Deutsch ist daher als durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Fächern zu betrachten, welches von allen Lehrkräften der Schulen umgesetzt werden soll. SchülerInnen mit Sprachförderbedarf benötigen in ihrer sprachlichen Entwicklung durchgängig Unterstützung in jedem Regelunterricht aller Regelklassen. Dies sowie die Einbeziehung der Eltern stellen wichtige Gelingensfaktoren dar. 

[1] Vgl. Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf an allgemein bildenden und beruflichen Schulen, Verwaltungsvorschrift, 1.08.2017;

Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache und geringen Deutschkenntnissen an allgemein bildenden und beruflichen Schulen:

Zusammenfassung der VwV vom 01.08.2017

Kinder und Jugendliche in Vorbereitungsklassen - Möglichkeiten des pädagogischen Handelns im gültigen Rechtsrahmen:

Rahmenplan

Formulare

Bezeichnung Typ/Größe
Anmeldeformular VKL neu März 17.pdfpdf 134 KB
Aufnahme bzw.-Elterngespräch VKL - Fragen zur Sprachbiographie.pdfpdf 12 KB

Beurteilungsformulare und Bausteine

Bezeichnung Typ/Größe
Bausteine 1 Allgemeine Beurteilung.docdoc 136 KB
Bausteine 2 Hörverständnis.docdoc 64 KB
Bausteine 3 Sprechfertigkeit.docdoc 58 KB
Bausteine 4 Lesetechnik.docdoc 46 KB
Bausteine 5 Leseverständnis.docdoc 49 KB
Bausteine 6 Schreiben.docdoc 57 KB
Beurteilung Primarstufe.docdoc 117 KB
Beurteilung Sekundarstufe.docxdocx 38 KB
Deckblatt - Beurteilung Primarstufe.docxdocx 75 KB
Deckblatt - Beurteilung Sekundarstufe.docxdocx 81 KB
Hinweise zur schriftlichen Beurteilung.pdfpdf 460 KB

Ansprechpartnerin:

Heidrun F. Wieland
Fachberaterin für Interkulturelle Bildung
Telefon: 0152 37085718

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